UNI Wien und ihre Lokus-Ideologie

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Die UNI Wien errichtet seit Jahren All-Gender Toiletten für Besucher und Studenten und nun auch am Institut für Zeitgeschichte.

Die Redaktion von Pop Corn hat mit einer Flyerpublikation, einer Aktion und einer schriftlichen Auseinandersetzung mit der Institutsleitung reagiert.

Für eine Universität, in der wieder offene Debatten geführt werden. In der andere Meinungen und andere Analysen als Denkanstöße willkommen sind. In der Herrschaftskritik, Medienanalysen, Patriarchatskritik, Kapitalismusanalysen und Gesellschaftskritik begrüßt und nicht zum Stillschweigen gebracht werden.

In der niemand wegen seines Wissens
und Gewissens ausgegrenzt wird.

All Gender-WCs sind ein Produkt der Transgender-Ideologie. So wie die Partei-Linke während Corona gekapert wurde ( 1), hat sie sich auch bei diesem Thema von der herrschenden Klasse dirigieren und vor deren Karren spannen lassen. Heute gilt die Trans-Ideologie als links, menschenfreundlich und lebenswert, wo sie in Wirklichkeit nichts anderes ist als Missbrauch, Monetarisierung, (Zer)Störung und Maschinisierung des Körpers von Kindern und Jugendlichen. Ganz im Gegensatz zu dem, was ihre Anhänger glauben, geht es bei dieser Sache nicht um Menschenrechte, sondern vielmehr um knallharte ökonomische Interessen und Technokratie.

Der weltweite Profit allein für Pubertätsblocker beläuft sich für 2026 auf knapp 28 Mill-iarden US-Dollar und die Wachstumsrate wird auf rund 6% bis 2030 geschätzt ( 2).
Die größten Umsätze machen dabei bekannte Unternehmen wie Organon & Co., Bayer AG und Pfizer Inc. Die Arcus-Foundation gilt als der größte Treiber und Finanzier der Transgender-Industrie, deren Vermögen sich auf rund 130 Mrd. US-Dollar beläuft. Tech-Giganten wie Google, Intel, Microsoft, Facebook, Salesforce, Hewlett Packard und Amazon nutzen ihre finanzielle Macht, um diese Industrie der Körperdissoziation, Körperzerlegung und naturfernen Körperneukonstruktion zu finanzieren und ganze Staaten durch die Androhung des Kapitalabzugs dazu zu bringen, diese Ideologie zu verbreiten. Zu den Thinktanks und von sogenannten Philanthropen geförderte NGOs zählen neben der Arcus Foundation die Stryker Corporation, Gill Foundation, GLSEN Respect Awards, Arcus Operating Foundation, ILGA WORLD MAPS, LGBTI Core Group der UN, NoVo Foundation u.a.m. ( 3)

Genau in der Pubertät, jener Phase des Lebens, in der sich viele in ihrem Körper unwohl fühlen und ihnen der Übergang vom Kind zum Erwachsenen schwerfällt, setzt die Propaganda an. Anstatt Jugendliche in ihrem Sein zu bestärken, wird ihre Unsicherheit befördert und für Propagandazwecke missbraucht. Die Propagandatechniken sind heute viel ausgefeilter als früher. Jahrzehntelang hat die militärnahe Wissenschaft dazu geforscht, wie Menschen am besten verunsichert, manipuliert und dazu gebracht werden können, so zu denken und zu handeln, wie von der herrschenden Klasse gewünscht. Das Ergebnis dieser militärischen Propagandaforschung ist der „Cognitive warfare“( 4). Mit der kognitiven Kriegsführung hat die NATO 2023 eine neue Kriegsfront eröffnet, den Krieg um die Köpfe, der sich speziell gegen die eigene Bevölkerung richtet. Er folgt der Devise, dass ein Krieg nur dann siegreich sein kann, wenn die Menschen ihn befürworten und sich nicht dagegenstellen.

Die Macht- und Besitzelite hat vor 15 Jahren die sogenannte vierte industrielle
Revolution
ausgerufen. Digitalisierung ist darin das Grundprinzip. Leitsektoren des kybernetischen Kapitalismus sind – jeweils mit IT verknüpft – Medizin, Pharma, Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und Körperkontroll- und -transformationstechnologien
( 5). Die Transgender-Propaganda passt exakt in dieses neue Gewand des Kapitalismus. Mit ihren Therapien, Operationen, lebenslanger Abhängigkeit von Medikamenten ist die Geschlechtsumwandlung ein perfektes Geschäftsmodell. Während die Kapitalakkumulation bislang von der zunehmenden Ausbeutung von Mensch und Natur abhing, geht es nun um die Ausbeutung der Natur des Menschen und seine Verwandlung in Maschinenkompatibles. Zu ihr gehört seine natürliche Geschlechtlichkeit, die nun platt verleugnet und der technischen Manipulation preisgegeben wird.

Der ideologische Überbau der Industrie 4.0 ist der Transhumanismus, mit dessen Hilfe Körper und Bewusstsein der Menschen in ein globales technokontextuelles Konstrollsystem, nämlich die Gesellschaft als totalitäre Megamaschine, integriert werden sollen. Die Transgender-Ideologie dient der Hinführung zum Transhumanismus, wie Zitate der Macht-, Geld- und Tech-Eliten deutlich machen:

Peter Thiel (26.6.2025): „The idea was this radical transformation were your human natural body gets transformed into an immortal body. A transvestite is someone who changes their [sic] clothes and crossdresses, and a transsexual is someone where you change your penis into a vagina […], but we want more transformation than that. It’s – the critique is not that it’s weird and unnatural, it is so pathetically little – we want more than crossdressing or change your sexorgans, we want you to be able to change your heart and change your mind and change your whole, your whole body.“( 6)

Die Transgender-Ideologie negiert, dass es Frauen gibt. Dass Frauen jenes Geschlecht sind, das Kinder gebären kann. Und daraus in allen Kulturen und über alle Zeiten hinweg Frauen diejenigen waren, die sich verantwortlich für das Heranwachsen ihrer Kinder fühlten (und dies allen Statistiken und Studien zufolge in stärkerem Maße als Männer). Nun ist es aber so, dass die mit der Betreuung und Ernährung von Kindern verbundenen Fähigkeiten (sich sorgen, sein Kind spüren oder die Liebesfähigkeit) der transhumanistischen Vision im Wege stehen. Was die Maschine nicht kann, soll der Mensch verlernen. Daher dient die Transgender-Ideologie der transhumanistischen Vision. Ihr Ziel ist zuerst der Verlust der Menschlichkeit, danach die Transformation der Gattung Mensch und schließlich die buchstäbliche Abschaffung der Mutter sowie die Schaffung einer neuen Spezies: die Mensch-Maschine (der Posthumanismus). Der Transhumanismus muss als eine militärische Geheimoperation verstanden werden, deren Umsetzung spätestens 2020 begann und um 2050 abgeschlossen sein soll ( 7). Bis 2030 soll die Massendigitalisierung personaler Daten, sollen ‚Smart Cities‘ und ‚bionische‘ Mensch-Maschine-Systeme durchgesetzt sein. Bis 2040 ist die Verschmelzung von Mensch und Maschine in sensiblen Bereichen geplant, der optimierte Soldat und die Integration von KI-Infrastrukturen in das neurobiologische System. Bis 2050 soll die Kluft zwischen Mensch und Maschine verschwunden sein ( 8). Die Maschine hat kein Geschlecht, daher muss die Natur des Menschen negiert und zertrümmert – mortifiziert – werden, sodass aus den Überresten eine neue, zweite, angeblich bessere „Natur“, nämlich die Anti-Natur der Maschine, erschaffen werden kann ( 9).

Der transhumanistischen Agenda folgend macht nun auch das Institut für Zeitgeschichte in Wien mit der Einführung von All Gender-Toiletten heuchlerisch den Kotau gegenüber der Macht- und Besitzelite, die nicht nur den Trans- und Posthumanismus befeuert, sondern mit der LGBTQI-Agenda das Weibliche und die natürliche Schöpfung negiert, gefährdet und kolonialisiert. So ist es heute ganz normal, dass öffentliche Saunen für Frauen nun auch eingebildeten Frauen im Körper eines Mannes – „Transfrauen“ –  zur Verfügung stehen. Toiletten sind Räume, an denen es zu Übergriffen von Männern gegen Frauen kommt. Gerade dort müssen Frauen geschützt sein vor der Anwesenheit von Männern und Transfrauen. Getrennte Toiletten für Frauen und Männer machen daher absolut Sinn. Diese Räume abzuschaffen und dies mit ‚Inklusion‘ zu begründen, macht offenkundig, dass Menschen in kognitiven Berufen für Propaganda weitaus anfälliger sind als Menschen, die dem praktischen Leben näher stehen. 

Ganz gemäß der transhumanistisch-technokratischen Agenda, die mit dem Slogan der ‚Inklusion‘ den Digitalzwang aller durchsetzt, darf es bei All Gender-WCs keine Alternative geben. Wer an einem Institut für Zeitgeschichte arbeitet, sollte doch wissen, dass totalitäre und alternativlose Vorschriften den Keim des Faschismus in sich tragen. Am Beispiel der Rassengesetze im Nationalsozialismus zeigt sich, dass die Bevölkerungspolitik von Technokraten bereits einmal darauf abzielte, den Bereich des Intimen zu regeln. 

Die Beförderung einer lebensfeindlichen Ideologie, die keinen Halt vor körperlicher Unversehrtheit macht und die eugenischen Grundsätze des Transhumanismus nicht in Frage stellt, ist Ausdruck einer eklatanten Geschichtsvergessenheit. 

 

Quellen & Nachweis:

( 1) Tove Soiland, Der hypermoderne Hygienismus und die Linke
https://www.linksbuendig.ch/blog/hygienismus-und-die-linke
Siehe auch: https://platypus1917.org/2023/01/19/interview_soiland/

( 2) https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/hormone-replacement-therapy-market

( 3) https://firstthings.com/the-billionaires-behind-the-lgbt-movement/;
Who’s behind the Trans-Agenda? Interview mit Jennifer Bilek auf Pop Corn:
https://tinyurl.com/mss7b7sx

( 4) Jonas Tögel, Kognitive Kriegsführung.
Neueste Manipulationstechniken als Waffengattung der NATO, Frankfurt a.M. [2023].

( 5) Andrea Komlosy, Globalisierung im Übergang.
Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems, Wien 2026, 191.

( 6) https://tinyurl.com/yr5ehb7v;
https://gregreese.substack.com/p/the-reptile-hero-of-maga (ab min 2:29)

( 7) https://tinyurl.com/4d5arxj3;
(https://davidahughes.net/omniwar-symposium-german-translation/).

( 8) Wolfgang Effenberger, Der kalte Geist des Krieges.
Strategie der Unausweichlichkeit, Berlin 2026, 164.

( 9) Claudia von Werlhof, Väter des Nichts. Vom Wahn einer Neuschöpfung der Welt,
Höhr-Grenzhausen 2026.

In einer Nacht- und Nebel-Aktion wurde der Flyer an den Türen der Toiletten angebracht.

Die Institutsleitung lies nicht lange auf eine Reaktion warten und bot ein persönliches Gespräch an mit der Bitte diese Aktionen zu unterlassen. Hier das Schreiben unserer Redaktion 

Selbstemanzipation gegen Diskriminierung

in der Protestaktion von Pop Corn gibt es Argumente, die durch Quellen und Literatur belegt sind. In Ihrer Reaktion fehlen diese. Ein Gespräch ist kein geeignetes Format um Argumente mit Quellen und Literatur zu belegen. Ich plädiere daher für eine schriftliche Fortsetzung der Debatte und bitte darum, meine Sichtweise allen am Institut zugänglich zu machen.

Als Zeithistorikerin ist es mir ein Anliegen, gesellschaftsrelevanten Themen auf den Grund zu gehen anstatt den in Politik und Medien verbreiteten Ansichten blind zu folgen. Aus diesem Grund hat Pop Corn ein Gespräch mit der Frauenaktivistin und Journalistin Jennifer Bilek ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht, die der Entstehungsgeschichte der Transgender-Agenda nachgeht und aufzeigt, dass es hier vorrangig um Kapitalinteressen geht und der Rückgriff auf Menschenrechte nur zur Rechtfertigung einer in Wahrheit entmenschlichenden Ideologie, nämlich des Transhumanismus, dient. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Verbrechen nicht selten mit Verweis auf den Schutz bestimmter Gesellschaftsgruppen gerechtfertigt wurden und werden (z.B. Die „Aborigines Protection Acts“ legitimierten den Kindesentzug von Kindern der Aborigines).

All Gender-Toiletten werden mit dem Rückgriff auf angebliche Diversität begründet. Wie vorgeheuchelt dieser Verweis ist, zeigt sich bei näherer Betrachtung: Am Institut für Zeitgeschichte wurden alle drei für Studierende zugängliche Toiletten zu All Gender-WCs umgewandelt, während die vom Personal (überwiegend ältere Menschen) genutzten WCs als Männer- und Frauentoiletten bestehen bleiben. Da Propaganda gerne gezielt bei jüngeren Menschen ansetzt und für die Angestellten alles beim Alten blieb, ist offenkundig, dass hier eine Ideologie vermarktet werden soll.

Mit Diversität wird auf Menschen unterschiedlicher Herkunft Bezug genommen. 

Nun ist es aber so, dass die Transgender-Ideologie nur in westlichen Ländern von einer überwiegend finanziell besser gestellten Schicht an Akademikern propagiert wird. Wo bislang über alle Sprachen hinweg verständliche Symbole oder Abkürzungen Frauen- und Männer-WCs unterscheidbar gemacht haben, braucht es nun bezeichnenderweise eine ausführliche Beschreibung (Kennzeichen einer Ideologie), um Menschen zu belehren, wie diese Toiletten überhaupt zu benutzen sind. Wer da nicht mitkommt, soll draußen bleiben, die ‚Dummies‘, aber auch Menschen aus nichtwestlichen Ländern, die von dieser, erst vor kurzem ersonnenen Ideologie noch nie vernommen haben und Menschen, die dieses  Weltbild nicht teilen.

Wie kann eine Maßnahme, die alle Elemente homogenisiert (alle WCs gleich gestaltet) überhaupt mit dem Slogan der „Diverstität“ beworben werden? Sogar in den Empfehlungen der ÖH zur Einrichtung von All Gender-Toiletten wird nahegelegt, „eine der weniger frequentierten Toiletten(anlagen) auszuwählen“, „Toiletten, die für die Einzelnutzung konzipiert sind“. Es gab also bereits bisher eine für alle Bedürfnisse eingerichtete Toilette am Gang zu den Seminarräumen, die als All Gender-Toilette funktionierte. Es ging den Verantwortlichen dieser Maßnahme also gar nicht um den Schutz einer Minderheit, sondern um die Durchsetzung der eigenen Ideologie, d.h. um Indoktrination. Der Begriff der „Diversität“ wird dabei genauso wie der Begriff der „Inklusivität“ in sein Gegenteil verkehrt. 

Echte Diversität würde sich darum bemühen, die Bedürfnisse möglichst aller Menschen zu berücksichtigen, auch jener, die aus einem völlig anderen Setting als westliche, finanziell besser gestellte, universitätsnahe Menschen kommen und diese Ideologie nicht kennen oder sie aus religiösen, kulturellen oder politischen Gründen ablehnen. Alle Gäste-Toiletten zu All Gender-Toiletten umzuwandeln, ist daher das Gegenteil von „inklusiv“. Demokratie ist das mit der Akzeptanz unterschiedlicher Betrachtungsweisen, nicht das mit der Gleichschaltung. Dies hat auch für politische Positionen in der Frage des Ukraine-Krieges, des Vernichtungskrieges in Gaza, der Blockfreiheit und der in Österreich in der Verfassung festgeschriebenen immerwährenden Neutralität des Landes sowie vieler anderer aktueller Zeitfragen zu gelten.

Wir erleben in Europa eine zunehmende Abkehr von demokratischen Grundsätzen. Andersdenkende werden ausgegrenzt, diffamiert und sind vom Entzug ihrer Existenzgrundlage bedroht. Immer öfter wird an herausragenden kritischen Stimmen ganz unterschiedlicher Coleurs ein Exempel statuiert, sei es durch Kündigung ihres Bankkontos, Entlassung, Verlust der Professur, durch eine Hausdurchsuchung oder gar durch Verhaftung. Ein besonders krasses Beispiel sind die personenbezogenen außergerichtlichen Sanktionierungen durch die EU gegen Kritiker der EU-Politik. Ihre Konten und Vermögen werden eingefroren, jede Berufstätigkeit und Reise ist ihnen untersagt. Da auch jede Hilfestellung an die Betroffenen von eben dieser Form der Sanktionierung bedroht ist, richtet sich diese Maßnahme gegen uns alle. Betroffen ist etwa der ehemalige General der Schweizer Armee Jacques Baud, die antikoloniale Aktivistin Nathalie Yamb oder der deutsche Journalist Hüseyin Dogru. Falls Sie noch nie von dieser Art der politischen Verfolgung gehört haben, dürfte das daran liegen, dass in den Regierungs- und Konzernmedien darüber nicht berichtet wird. Folgende Literatur und (von Bürgern selbst finanzierte) Medien haben darüber berichtet: Hannes Hofbauer, Aller Rechte beraubt. Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat, Wien 2026, tkp.at, manova.news, norberthaering.de. 

Abschließend bitte ich um Auskunft darüber, wer die Einrichtung von All Gender-Toiletten am IfZ initiiert hat, wieviel Geld dafür ausgegeben wurde und wieviel Geld von welcher Seite dem IfZ dafür zur Verfügung gestellt wurde.

Ich verbleibe mit besten Grüßen,
Pop Corn