Omniwar – Der Krieg gegen die Menschheit 

Kriege werden nicht mehr bloß im territorialen Rahmen geführt und nicht mehr bloß mit konventionellen Waffen. Die militärnahe Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten neue Technologien entwickelt, die praktisch jeden Bereich unseres Lebens waffenfähig gemacht haben.

Von Corinna Oesch

„Der menschliche Verstand wird zum Schlachtfeld von morgen und das bedeutet, dass jeder Mensch als Ziel in Frage kommt. Kriegsführung ist kein rein militärisches Konzept mehr; sie ist viel umfassender und komplexer geworden. In Zukunft wird es in der Kriegsführung nur noch eine Regel geben, nämlich: Es gibt keine Regeln.“ Mit diesen Worten beschrieb der Kommandant der NATO Cornelis van der Klaauw 2023 die kognitive Kriegsführung im Magazin „The Three Swords“ des NATO Joint Warfare Centre. Neurale Nanotechnologie diene dazu, Nanoroboter über den Blutkreislauf an ein Neuron andocken zu lassen und so den menschlichen Verstand mit dem Computer und der KI zu verbinden, so van der Klaauw.
 
Omniwar ist ein Begriff des unabhängigen Politikwissenschaftlers David A. Hughes, um diesen auf allen nur erdenklichen Ebenen geführten, nicht deklarierten, verdeckten Krieg gegen die Bevölkerung mit einem Wort zu beschreiben. Hughes, der zur Propaganda im Dritten Reich, zur psychologischen Kriegsführung und den Verbrechen der Geheimdienste geforscht hatte, konnte aufzeigen, dass es sich bei der Pandemie „Covid-19“ um eine psychologische Operation von Militär und Geheimdiensten auf globaler Ebene handelte. Denn es wurden die gleichen Methoden zur Mind Control, zur Gehirnwäsche und zum Brechen des Widerstandsgeistes eines jeden angewandt, wie sie im Laufe der Jahrzehnte des vorigen und laufenden Jahrhunderts in Diktaturen an politischen Gegnern, im westlichen Propagandasystem, von Geheimdiensten an einzelnen Menschen (Kriegsgefangenen, Demonstranten etc.) und an Aufständischen bei Regime Change-Operationen angewandt und beforscht wurden, und zwar ein ganzes Arsenal an Methoden gleichzeitig. Die heute transnational agierende herrschende Klasse hatte sich in ihrer Machtausübung vor 2020 vor allem auf vier Faktoren gestützt: Das neoliberale Wirtschaftssystem, das internationale Finanz- und Währungssystem, das Sicherheitsparadigma des Krieges gegen den Terror und das Propagandasystem. Sie alle gerieten um 2019 ins Wanken, als die beispiellose Ungleichheit weltweit ihren Ausdruck in einer Welle von sozialen Protesten fand. Aufgrund der Einführung biodigitaler Überwachung und Steuerung in großem Maßstab gilt die  Militäroperation „Covid-19“ als Auftakt des Omniwar.
 
Er umfasst kognitive, ökonomische und finanzielle, biologische und neurologische Kriegsführung sowie Bio- und Geoengineering (Eingriffe in die menschliche Biologie und Eingriffe in die Erdatmosphäre), biodigitale Kriegsführung (Technologien zur Verknüpfung von Mensch und Maschine), Remote Control Networks (die Fernsteuerung von Menschen bzw. Organismen) und anderes mehr, zu denen z.T. bereits seit den 1950er Jahren geforscht wird. Die Verwaffnung von allem betrifft auch die Sprache. Ein Element der Pandemie-Politik war es, neue Begriffe wie „Covid-19“ oder „SARS-CoV 2“ inzuführen und bereits bekannte Begriffe wie Pandemie oder Infektion umzudeuten. Pandemien waren etwa nicht länger durch eine enorme Zahl an Toten definiert, eine hohe Verbreitung der Epidemie und viele Betroffene genügten als Merkmale. Neue und anders verwendete Begriffe tragen zu einer Verunsicherung bei. Sie sind Teil einer psychologischen Kriegsführung und führen eine „Neue Normalität“ ein. Mit dem Omniwar bezweckt eine psychopathische Machtelite eine globale Technokratie einzurichten. Die Psy Op „Covid-19“ diente der Vorbereitung zur Erreichung dieses Ziels.  
 
Am 21. September 2024 fand das von Catherine Austin Fitts (Solari Report) moderierte erste „Omniwar-Symposium“ online statt, mit David A. Hughes, Patrick Wood, Lissa Johnson und Daniel Broudy als Vortragenden und Forschern der Studiengruppe zu Technologie und Macht. Dessen zentrale Botschaft lautete: Es gibt einen alles umfassenden Krieg, der in die Versklavung der Menschen und letztlich in ihre Abschaffung führt, indem der Mensch in einer Mensch-Maschine aufgeht. Das Symposium möchte grundlegendes Wissen, das zur Selbstverteidigung in diesem Krieg notwendig ist, vermitteln. Am 26. April 2025 fand bereits das zweite Omniwar-Symposium statt, in dem sich die vier Vortragenden auf das Thema „Battle for the Brain“ fokussierten.
 
Für den Omniwar, aber auch für „Covid-19“ gilt, was der rechtsextreme Terrorist Vincenzo Vinciguerra in seiner Aussage vor dem Gericht über die NATO-Geheimarmeen in einem Nebensatz festhielt: Die Verbrechen – in diesem Fall die Massaker und Bombenattentate –  „bleiben ungesühnt, weil der Staat sich nicht selbst schuldig sprechen kann oder sich selbst für das, was geschehen ist, verantwortlich machen kann“. Die Forschung für diese neuen Militärtechnologien, die von kognitiver Kriegsführung bis zu Bio- und Geoengineering reichen, werden von den jeweiligen Regierungen in Auftrag gegeben, unterliegen aber, da sie im Bereich von Militär und Geheimdienst stattfinden, keiner Kontrolle durch die Bevölkerung. Gemäß dem Wissenschaftshistoriker Peter Galison ist die unter Verschluss gehaltene wissenschaftliche Forschung fünf- bis zehnmal umfangreicher als die allen zugängliche Forschungsliteratur. Wenn allerdings 80 – 90 % der Forschung unter Verschluss gehalten wird, stehen wir vor einem gewaltigen und geheimen Imperium, das gegen Unwissende eingesetzt werden kann. Dass die Bevölkerung über diese Art von Forschung nicht aufgeklärt werden soll – eine Haltung, die etwa der im Bereich der Ethik tätige Philosoph Seumas Miller vertritt – widerspricht jedoch dem weitläufigen Verständnis von Demokratie. Es geht jedoch nicht nur um die Frage der Legitimität dieser Forschungen, sondern auch um ihre Einordnung in gesellschaftliche Machtverhältnisse. Da nur einigen wenigen das Wissen und die Technologien für diese neue Art Krieg zur Verfügung stehen, handelt es sich beim Phänomen Omniwar um einen völlig asymmetrischen Krieg, einen zugespitzten, globalen Klassenkrieg. 
 
Tom-Oliver Regenauer vertritt einen ähnlichen Ansatz, wenn er in der Zeitschrift Gegendruck (3, 2025) vom NBIC-Krieg spricht (NBIC steht für Nano-, Bio-, Informationstechnologie und Kognitionswissenschaften). Im Krieg um die Köpfe werden nicht mehr bloß Propagandatechniken oder Methoden psychologischer Kriegsführung angewandt, hinzu kommen nun verdeckte oder verschleierte invasive Neuro- und Nanotechnologien zur Kontrolle von Gedanken und Gefühlen. In einem 2021 abgehaltenen Workshop zur kognitiven Kriegsführung erläuterte die NATO ihre Ziele: Es gehe darum, einen augmentierten humanen bzw. hybriden Operator zu entwickeln, dem als Grundlage für seine Informations-Resilienz und Überlegenheit erweiternde Substanzen und Nanotechnologien injiziert wurden. Projekte zu derart „verbesserten“ Soldaten sind bereits im Gange. Doch der kognitive Krieg nimmt nicht bloß Soldaten, sondern die gesamte Bevölkerung ins Visier. Smart Dust – Mikroelektronik, die drahtlose Netzwerke zur Übertragung von Information bilden kann und verdeckt eingesetzt wird – heißt das Zauberwort zur Umsetzung von Smart Home, Smart City, digitaler Überwachung und Steuerung in der Arbeitswelt. Diese Technologie wurde etwa von dem von der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) mitfinanzierten Unternehmen DUST networks (heute: ANALOG DEVICES) vorangetrieben.
 
 
• Was sind nun die Indizien für einen Krieg gegen die Menschheit?
Ich unterscheide drei Kategorien von Indizien:
 
erstens hochdotierte Forschungen der militärnahen Wissenschaft, zweitens von Thinktanks und der UNO vorangetriebene Agenden zur Vorbereitung einer Technokratie, und drittens konkrete politische Schritte, die bereits umgesetzt oder in Umsetzung begriffen sind. 
 
Zu den Dokumenten der militärnahen Wissenschaft zählen strategische Visionen, z. B. das „Cyborg-Programm“ der NASA ab den 1960er Jahren, Dokumente der politischen Administration, z.B. die vom US-Verteidigungsministerium unterstützte „NBIC-Initiative“ ab 2001, und konkrete, geförderte Forschungsprojekte zum ‚Transhumanismus‘. Als eine der zentralen strategischen Visionen veröffentlichte Proteus, ein Thinktank des US-amerikanischen Geheimdienstes, gemeinsam mit US-Militärorganisationen, etwa 30 Geheimdiensten aus elf Staaten, zahlreichen Universitäten, der UNO und privater Unternehmen wie Lockheed Martin 2008 eine Monografie mit dem Titel „Leadership in the Era of the Human Singularity: New Demands, New Skills, New Response“. Darin werden drei Klassen einer neuen Gesellschaftsordnung beschrieben: Die „Tweaked“ sind Menschen mit integrierter Technologie, die „Freaked“ sind Neuschöpfungen, Cyborgs oder Mensch-Tier-Mischwesen und die „Geeked“ normale, nicht verbesserte Menschen, die letztlich die Führung an die „Freaked“ und „Tweaked“ abgeben werden. Das bedeutet: Hinter dem transhumanistischen Leitbild der Verbesserung des Menschen steht seine Ablöse durch den Übermenschen. Als Beispiele aus dem gewaltigen Fundus an konkreten, hochdotierten Forschungsprojekten seien zwei in vivo-Studien aus 2018 und 2021 angeführt, für die Forscher Injektionen einsetzten, um „magnetoelektrische Nanopartikel“ erfolgreich per Magnetfeld zu einer bestimmten Hirnregion zu leiten, wo sie Gehirnzellen anregten und steuerten. 
 
Zu den von Thinktanks, der UNO und Unternehmen vorangetriebenen technokratievorbereitenden Agenden zählen etwa der Great Reset, die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung – versinnbildlicht durch die Worte von WEF „Young Global Leader“ Ida Auken: „Welcome to 2030: I Own Nothing, Have no Privacy and Life Has Never Been Better“ – oder das Projekt Starlink. Sie und weitere Initiativen zielen auf eine vollkommene digitale Überwachung und Erfassung von allem und jedem – Grundlage für die Entmenschlichung des Menschen und eine wissenschaftlich legitimierte Steuerung von Gesellschaft. 
Zur dritten Kategorie an Beweismitteln gehören politische Maßnahmen, deren Umsetzung bereits im Gange sind: die Einführung von digitalen Identitäten, digitalem Zentralbankgeld, e-Impfpass und e-Patientenakte, Smartmeter, Smartcities, Überwachungskameras, Digitalzwang und anderes mehr.
 

Quellen:

“Covid-19,” Psychological Operations, and the War for Technocracy: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-41850-1 (insb. S. 29ff.)

Omniwar-Symposium: http://www.technocracy.news/omniwar/

Das zweite Omniwar-Symposium: https://www.technocracy.news/THE-BRAIN/

NATO-Geheimarmeen: Ganser, Daniele (2005/2018). NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung. Zürich: Orell Füssli Verlag (S. 30).

Invasive Neuro- und Nanotechnologien: https://www.regenauer.press/die-sechste-dimension

Humane bzw. hybride Operators: https://innovationhub-act.org/wp-content/uploads/2023/12/Cognitive-Warfare-Symposium-ENSC-March-2022-Publication.pdf (S. 30)

DUST networks: https://www.regenauer.press/die-sechste-dimension

„NBIC-Initiative“: https://obamawhitehouse.archives.gov/sites/default/files/microsites/ostp/bioecon-%28%23%20023SUPP%29%20NSF-NBIC.pdf

Human Singularity: https://apps.dtic.mil/sti/tr/pdf/ADA510097.pdf

Enabling Deep-Tissue Networking for Miniature
Medical Devices: https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/3230543.3230566

In Vivo Wireless Brain Stimulation via Non-invasive and Targeted Delivery of Magnetoelectric Nanoparticles: https://link.springer.com/article/10.1007/s13311-021-01071-0

Ida Auken: Auken, Ida (2016) „Welcome to 2030: I Own Nothing, Have no Privacy and Life Has Never Been Better“. Forbes, 10 November 2016.